Quelle: Die Rheinpfalz vom 06.02.2010

Für Kai Christmann eine Frage der Konzentration

Handball: Trainer des Pfalzligisten TuS Dansenberg erwartet eine Leistungssteigerung - Morgen bei heimstarker SG Albersweiler

Handball-Pfalzligist TuS Dansenberg steht morgen bei der heimstarken SG Albersweiler/Hauenstein/Ranschbach vor einer hohen Auswärtshürde (Spielbeginn: 18 Uhr, Löwensteinhalle). Die Gasteber haben vor heimischer Kulisse noch keinen Punkt abgegeben und wollen mit einem Sieg gegen die Lauterer Anschluss nach oben halten.

„Wir wissen, was auf uns zukommt. Albersweiler ist ungeheuer heimstark und muss gegen uns gewinnen, um seine theoretische Aufstiegschance zu waren", warnt TuS-Coach Kai Christmann vor dem Match gegen die Spielgemeinschaft. Nach dem 35:34-Zittersieg seiner Truppe im Heimspiel gegen die SG Wernersberg-Annweiler bedarf es morgen einer kollektiven Leistungssteigerung, wenn die Dansenberger nicht mit leeren Händen in die Westpfalz zurückkehren wollen. Das gilt vor allem für die Abwehr, die zuletzt keinen sattelfesten Eindruck hinterließ. Dass die Lauterer die beste Abwehr der Pfalzliga stellen - davon war gegen Wernersberg nicht mehr viel zu sehen. Deshalb mahnt der TuS-Trainer wieder zu mehr Entschlossenheit: „Jeder weiß um die Schwere der Aufgabe. Wir müssen uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren. Alles ist eine Frage der Konzentration."

Albersweiler gilt als offensivstarke Mannschaft, die über gute Einzelspieler verfügt. Die Deckung ist meist offensiv ausgerichtet, von den Außen geht sehr viel Torgefahr aus. „Wenn es sein muss, decken sie aber auch mal 6:0", weiß Christmann, der von einem richtungsweisenden Spiel spricht. „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen, um dort zu bestehen. Mit angezogener Handbremse wird das nicht funktionieren", betont der TuS-Coach. Bei fünf Punkten Rückstand auf Dansenberg und Iggelheim muss Albersweiler das Spiel unbedingt gewinnen, um den Kontakt zur Spitze nicht endgültig abreißen zu lassen. Der schwache Saisonstart wirkt bei den Südpfälzern noch immer nach. „Sie hatten relativ schnell sechs Minuspunkte zusammen", weiß Christmann. Nach drei Niederlagen aus den ersten fünf Partien schien der Zug in Richtung Tabellenspitze bereits abgefahren zu sein. Inzwischen haben sich die SGler jedoch gefangen und im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Der 36:31-Sieg gegen den Tabellendritten Ottersheim/Bellheim/Zeiskam ließ die Liga Ende Januar aufhorchen. Es folgte ein souveräner 34:22-Sieg beim abstiegsgefährdeten TV Hagenbach.

„Wir fahren mit Respekt dort hin, rechnen uns aber durchaus etwas aus. Zwei Punkte wären enorm wichtig für uns", betont Christmann. Verzichten muss der Dansenberger Trainer eventuell auf Christopher Seitz, dessen Einsatz wegen seiner Schulterprobleme noch fraglich ist. (kkm)

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