25.03.2010 22:00 von Benjamin Lanz
Die Woche vom 20. bis 28. März
Entscheidungen und Glücksgefühle
Der März bringt die Wochen der Entscheidung: Es könnte das zweite Meisterwochenende in Folge für den TuS werden. Nachdem am letzten Samstagabend die 1. Herrenmannschaft die Sporthalle zu einer einzigen Partyarena umgewandelt hatte mit dem Pfalzmeistertitel, könnte an diesem Samstag die 1. Damenmannschaft nachziehen. Gewinnen die TuS-Damen ihr Spitzenspiel gegen den ehemaligen Regionalligisten TV Dudenhofen, kann direkt die nächste große Meistersause steigen. Doch vor die Feierei hat der Herrgott die harte Arbeit gesetzt, erst einmal müssen die 60 Minuten am Samstag ab 19 Uhr erfolgreich bestritten werden. Nachdem das Hinspiel denkbar knapp mit 24:25 an Dudenhofen ging, planen die TuS-Mädels die große Revanche und damit den Titel in der Verbandsliga. Aber: Wie bei den Herren, so ist es in diesem Jahr auch bei den Damen, die Verbandsherrgötter haben auch hier nach der Meisterschaft Relegationsspiele angesetzt. Über Sinn oder Unsinn lässt sich bekanntlich streiten, doch fest steht: Gelingt den Dansenberger Mädels der Meistercoup, stehen Relegationsspiele gegen Spielgemeinschaften mit monströsen Namensgebilden an. Entweder geht es gegen die SG Walsheim/Essingen/Rhodt oder gegen die SG Ottersheim/Bellheim/Zeiskam, die in der zweiten Verbandsligastaffel den Titel unter sich ausspielen.
Frei von Sorgen über Relegationsspiele sind dagegen die Jungs der männlichen E-Jugend. Auch wenn einige sicher wieder fragen: Wieso wird schon wieder über die Kleinsten berichtet? Ganz einfach, weil sie tollen Jugendhandball spielen und dabei absolut erfolgreich sind. Und sie können am Sonntagmittag um 12 Uhr noch viel erfolgreicher werden, wenn der TuS-Nachwuchs im ebenfalls entscheidenden Meisterschaftsspiel auf die HSG Eckbachtal trifft. Bei einem Sieg wäre der E-Jugend der Meistertitel nicht mehr zu nehmen, ein Riesenerfolg für die Jugendarbeit in den unteren Altersklassen. In den höheren Altersklassen gehen derweil die Regionalligarunden zu Ende, A- und B-Jugend bestreiten ihre letzten Spiele auswärts im Rheinland. Nach jeweils eher durchwachsenen Hinrunden konnte sich die A-Jugend bis auf den guten sechsten Platz vorkämpfen, den es am Samstag mit einem Sieg in Vallendar zu verteidigen gilt. Die B-Jugend konnte am vergangenen Samstag nach zehn verlorenen Spielen in Folge den dritten Saisonsieg feiern und damit gleich das Tabellenende verlassen. Auch ein neunter Rang kann große Glücksgefühle hervorrufen.
Riesige Glücksgefühle sind am letzten Wochenende natürlich auch bei der 1. Herrenmannschaft freigesetzt worden, die Meisterfeiern haben sich in der TuS-Gaststätte bis zum Sonnenaufgang erstreckt. Verdient haben den Meistertitel die Mannen von Trainer Kai Christmann, die beste Mannschaft steht am Ende ganz oben. Ob es aber auch nach oben geht, ist Dank der Relegationsspiele fraglich. Wieso diese allerdings erst Ende Mai angesetzt sind, darüber erschließt sich der Sinn nicht wirklich. Auch die vier Wochen Osterpause sind eine seltsame Erfindung der bereits erwähnten Verbandsherrgötter, die damit eine ohnehin lange Saison nur künstlich in die Länge ziehen. Besser geplant, hätte man die Saison auch vor Ostern beenden und direkt danach die Aufstiegsspiele austragen können. Bei den Damen ist es im Übrigen ähnlich, da sollen die Entscheidungsspiele Anfang bis Mitte Mai über die Bühne gehen. So werden wir dann eben weiter auf die Entscheidungen und auf weitere Glücksgefühle warten müssen.





























