FSG 2 gewinnt Derby mit 23:18 (13:11) gegen die HR Göllheim/Eisenb./Asselh./Dannst.
Auch im zweiten Saisonspiel ließ die zweite Damenmannschaft der FSG Kaiserslautern-Dansenberg nichts anbrennen und verbuchte am Ende verdient die nächsten beiden Pluspunkte.
Nach ausgeglichenem Start ins Spiel (2:2, 5. Min.) gelang zunächst der HR Göllheim, sich abzusetzen. Die FSG-Abwehr stand zu passiv und agierte nicht im Verbund, so dass Göllheim immer wieder einfache Tore von den Halb- oder Außenpositionen gelang (2:4, 4:7, 12. Min.). In der Folge stabilisierte sich die Abwehr der FSG jedoch. Es wurden nun mehr und mehr Bälle gewonnen, so dass der Rückstand beim 8:8 durch Miriam Schoeneich egalisiert wurde und Chantal Martin anschließend von Linksaußen zur ersten Führung einnetzte (9:8, 23. Min.). Antje Giller und Cira Flammann bauten mit ihren Toren die Führung weiter aus (13:10). Nadine Wolf verhinderte mit ihrer 7-Meter-Parade den Anschluss. 20 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nahm Trainerin Kristina Strey eine Auszeit, um den letzten Angriff zu besprechen. Dieser verpuffte jedoch, weil der Ball im Spielaufbau zu leichtfertig verloren wurde und Göllheim mit einem Konter nicht nur zum 13:11-Halbzeitstand verkürzen konnte, sondern Schiedsrichter Michael Theis zudem noch eine 2-Minutenstrafe gegen Jacqueline Gorges verhängte.
Die Halbzeitansprache von Kristina Strey fiel zweigeteilt aus: Die Abwehr macht einen guten Job! Der Angriff agiert zu hektisch, mehr Ruhe im Spielaufbau ist gefragt! Die klaren Abschlüsse müssen in Tore umgemünzt werden!
Weil Göllheim direkt mit dem ersten Angriff der 2. Halbzeit bis auf ein Tor verkürzte (13:12), blieb es weiter ein spannendes Derby. In dieser Phase übernahm die junge Aylin Karadelme Verantwortung und beantwortete den jeweiligen Anschlusstreffer der Göllheimerinnen mit zwei schönen Toren von der Rechtsaußenposition (14:12, 17:15, 36. Min.).
Von da an waren Tore auf beiden Seiten eher Mangelware. Es pendelte sich eine 3-Tore-Führung der FSG-Mädels ein (19:16, 21:18). Allerdings wurde mehrfach versäumt, eine komfortablere Führung herauszuspielen, so dass die Gegnerinnen stets im Spiel blieben. Wie auch im ersten Saisonspiel schon, ließ die Konzentration in der Schlussviertelstunde deutlich nach. Speziell im Angriff wurden zu viele technische Fehler produziert und freie Würfe fanden nicht den Weg ins Tor. Zum Glück stand die Abwehr weiterhin sicher. Dahinter hatte die FSG mit Torfrau Nadine Wolf einen sicheren Rückhalt, die über das gesamte Spiel hinweg zwar kaum eine Hand an die freien Würfe von außen brachte, aber die übrigen Bälle auf's Tor nun gut im Griff hatte. Spätestens durch Paula Hacks Siebenmeter zum 22:18 in der 56. Minute wurde der Sack dann endgültig zugemacht und ein am Ende verdienter 23:18-Heimsieg gefeiert.
Am kommenden Wochenende ist die FSG 2 spielfrei, bevor es am Sonntag, den 5. Oktober zum nächsten Heimspiel gegen die FSG Assenheim/Dannstadt/Iggelheim geht. Anpfiff ist zu ungewohnter Zeit um 12.00 Uhr in der Sporthalle in Dansenberg.
Es spielten: Nadine Wolf und Johanna Jacob (im Tor), Antje Giller (9/2), Chantal Martin (3), Miriam Schoeneich (3), Luka Anger, Aylin Karadelme (2), Cira Flammann (2), Paula Hack (2), Jacqueline Gorges (1), Anna Lena Flammann (1) Helen Arnold, Lisa Förster, Delayah Hörr, Mia Lenz, Lena Nashan.
(von Antje Giller)

