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Arbeitssieg nach schwachem Start

FSG setzt sich dank starker zweiter Halbzeit durch

Die FSG Kaiserslautern/Dansenberg 2 konnte sich im Heimspiel gegen den Tabellenletzten VSK Niederfeld mit 22:18 durchsetzen, musste dafür jedoch deutlich mehr investieren, als es die Tabellensituation im Vorfeld vermuten ließ. Von Beginn an tat sich die Mannschaft schwer, ins Spiel zu finden. Der Start verlief äußerst holprig, im Angriff fehlten die Ideen und es schlichen sich zu viele technische Fehler ein. Zudem ließ man aus allen Positionen zahlreiche Chancen liegen. So dauerte es bis zur 7. Minute, ehe Luka Anger den ersten Treffer zum 1:2 erzielen konnte. Zu diesem Zeitpunkt lag man bereits zurück, und Niederfeld nutzte die Unsicherheiten konsequent aus und setzte sich zwischenzeitlich auf 3:7 ab.

Während die Abwehr inklusive der Torhüterinnen Nadine Wolf und Johanna Jacob, die immer wieder wichtige Paraden zeigten, stabil stand, fehlte im Angriff lange die Durchschlagskraft. Erst ab Mitte der ersten Halbzeit fand die Mannschaft besser ins Spiel. Über Tore von Miriam Schoeneich und Ann-Kathrin Kaufmann arbeitete man sich heran, ehe Jacqueline Gorges kurz vor der Pause zum 8:10-Halbzeitstand traf.

In der Kabine wurde es dann deutlich: Mit einer lauten und motivierenden Ansprache von Trainer Patrick Krüger und Kristina Strey wurden die richtigen Impulse gesetzt. Zusätzlich wurde Paula Hack nachgetragen, die dem Angriffsspiel sofort mehr Struktur verlieh. Die Wirkung zeigte sich direkt nach Wiederanpfiff: Hack verwandelte einen Siebenmeter zum 10:10-Ausgleich, ehe Emma Wilhelm wenig später zur ersten Führung beim 12:10 traf.

Doch Niederfeld blieb hartnäckig und ließ sich nicht abschütteln. Über Zwischenstände wie 14:11 durch Ann-Kathrin Kaufmann und 15:11 durch Jacqueline Gorges schien sich die FSG etwas abzusetzen, doch der Gegner kämpfte sich erneut heran und verkürzte auf 15:14. Das Spiel blieb lange offen und umkämpft.

Erst in der Schlussphase machte sich bemerkbar, dass die FSG die breitere Bank hatte und konditionell überlegen war. Durch mehrere Tempogegenstöße – unter anderem erfolgreich abgeschlossen von Miriam Schoeneich und Jacqueline Gorges – konnte man sich über 19:16 und 20:16 entscheidend absetzen. Auch Ann-Kathrin Kaufmann übernahm Verantwortung und erzielte in dieser Phase wichtige Tore. Am Ende wurde der Vorsprung souverän ins Ziel gebracht und ein 22:18-Arbeitssieg eingefahren.

Unterm Strich bleibt ein verdienter Erfolg nach deutlicher Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit. Niederfeld hat über die gesamte Spielzeit großen Einsatz gezeigt und uns bis zum Ende alles abverlangt – dafür gebührt dem Gegner großer Respekt. Entscheidend war letztlich die mannschaftliche Geschlossenheit sowie die größere Kadertiefe, die sich in der Schlussphase auszahlte Nun richtet sich der Fokus auf das letzte Saisonspiel beim Tabellenführer TV Kirrweiler.

Es spielten: Nadine Wolf und Johanna Jacob (im Tor), Miriam Schoeneich (5), Helen Arnold, Aylin Karadelme, Ann-Kathrin Kaufmann (4), Jacqueline Gorges (4), Paula Hack (3), Emma Wilhelm (2), Lisa Lukas (2), Maria Ketz, Mia Lenz, Luka Anger (1), Chantal Martin (1), Delayah Hörr. Trainer: Patrick Krüger, Kristina Strey

(von Miriam Schoeneich)

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