Nachdem sich die A- und B-Jugend des TuS 04 Dansenberg bereits erfolgreich für die Regionalliga Südwest Saison 2025/26 qualifiziert hatte, war nun Ende Mai die C-Jugend unter der Leitung von Trainerduo Jens Schnitzlohne und Peter de Hooge gefordert. Sieben Teams aus dem Pfälzer Landesverband traten in einer großen Gruppe an, daher musste die Quali über drei Tage ausgespielt werden: „Es war eine qualitativ sehr hochwertige und ausgeglichene Quali-Runde“, findet de Hooge. Los ging es am 24.05. in Haßloch. Im Spiel gegen den TSV Speyer setzten sich die TuS-Youngsters mit 23:17 durch und holten gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt ein 18:18 Unentschieden: „Der erste Tag verlief sehr positiv, wir konnten in voller Mannschaftsstärke antreten und den Grundstein für die erfolgreiche Qualifikation legen“, resümiert de Hooge und stellt heraus: „Die Leistung ist umso mehr zu würdigen, wenn man bedenkt, dass die Jungs im letzten Jahr alle nur Bezirksoberliga gespielt haben. Der Qualitätssprung war für sie sehr herausfordernd“.
Doch bereits am nächsten Tag musste das Team einige Rückschläge hinnehmen. Am 25.05. reiste man, sehr stark durch Verletzungen und Krankheiten geschwächt, nach Speyer. Dort musste man sich sowohl dem TV Offenbach, mit 12:18, als auch der TG Waldsee, 14:20, geschlagen geben.
Auch eine Woche später, am letzten Spieltag in Friesenheim, war es um die Personalsituation nicht besser bestellt. Folgerichtig setzte es zwei deutliche Klatschen gegen die JSG Mundenheim/Rheingönheim, 14:26, und das HLZ Friesenheim/Hochdorf, 13:28. Dennoch lobt de Hooge: „Nichtsdestotrotz haben sich die Junge nicht aufgegeben und haben gegen teilweise deutlich überlegene Mannschaften sehr gut dagegengehalten. Deswegen größter Respekt vor der Leistung, die die Jungs erbracht haben, speziell am 3.Tag, wo wir nur mit acht Spielern antreten konnten“.
Das es also mit nur einem Sieg, 3:9 Punkten und Platz sechs, dennoch zur Qualifikation reichte, „war sicherlich der Tatsache geschuldet, dass diesmal sechs Plätze zu vergeben waren“, wie auch de Hooge anerkennen muss, der aber betont: „Jens und ich sind sehr stolz auf die Jungs, dass sie sich in einem sehr starken Teilnehmerfeld durchgesetzt haben. Es war eine sehr anstrengende Quali über drei Tage. Die Jungs waren kaputt und entsprechend erleichtert, es geschafft zu haben. Ein großer Erfolg für diesen Jahrgang“.
Für die kommende Saison sieht de Hooge große Herausforderungen: „Es gibt Einiges, an dem wir arbeiten müssen, sowohl in der Vorbereitung als auch während der Saison, um mit der Athletik und Körperlichkeit in der Regionalliga mithalten zu können. Wir sind aber sehr zuversichtlich und optimistisch, dass wir durch gezielte Trainingsarbeit die Jungs noch weiterentwickeln können und wir auch in der Regionalliga mithalten können“.
Autor: Martin Kling

