FSG meldet sich eindrucksvoll zurück
Mit zwei überzeugenden Erfolgen gegen die HSG Mutterstadt/Ruchheim und die HSG Trifels hat die FSG Kaiserslautern/Dansenberg nicht nur wichtige Punkte gesammelt, sondern auch deutlich gezeigt, dass die kurze Schwächephase überwunden ist. Der Lohn: Tabellenführung und vor allem neues Selbstvertrauen.
Mentalität schlägt Tabellenführer – Heimsieg gegen Mutterstadt
Im Heimspiel gegen die HSG Mutterstadt/Ruchheim, die zu diesem Zeitpunkt als Tabellenführer anreiste, zeigte die FSG von Beginn an eine herausragende Einstellung. Von der ersten Minute an war spürbar, dass dieses Spiel unbedingt gewonnen werden sollte. Früh übernahm die FSG die Kontrolle. Nach dem schnellen 6:2 durch Vica, Paula, Marisa und Vanessa setzte sich Kaiserslautern/Dansenberg kontinuierlich ab. Besonders in der Abwehr agierte das Team hochkonzentriert, fair und geschlossen und Mutterstadt fand kaum Lösungen. Kurz vor der Pause sorgte Julia mit ihrem Treffer zum 16:7 für eine klare Vorentscheidung.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die FSG nicht locker. Jeder Angriff wurde sauber ausgespielt, die Abwehr blieb stabil. Spätestens beim 24:14, durch Antje, war klar, dass der Tabellenführer an diesem Abend keine Chance haben würde. Am Ende stand ein hochverdienter 32:23-Erfolg, der vor allem auf Mentalität, Disziplin und Teamleistung beruhte. Ein besonderer Dank an Luka, Antje und Anna fürs Aushelfen.
Empty-Goal-Show & Torhüterinnen-Tor – Deutlicher Sieg in Trifels
Eine Woche später ging es auswärts zur HSG Trifels, die im Tabellenmittelfeld angesiedelt war. Doch auch hier war klar: Nur ein Sieg würde den positiven Trend bestätigen.
Der Beginn der Partie war außergewöhnlich. Trifels agierte im Angriff früh mit Sieben-gegen-Sechs und ließ damit das eigene Tor leer. Die FSG nutzte das eiskalt: Jeder Ballgewinn wurde direkt bestraft. Beispielsweise trafen Bronevski und Müller allesamt ins leere Tor, eine 100-prozentige Quote. Das absolute Highlight folgte wenig später: Torhüterin Antonia Soffel hielt einen Ball, erkannte die Situation und setzte zum Wurf an. Dadurch erzielte sie ihr erstes Tor, zum 7:2, in ihrer aktiven Karriere. Ein Moment, der für große Begeisterung sorgte. Nach der furiosen Anfangsphase schlich sich jedoch, ab der 21. Minute ein kleiner Bruch ins Spiel der FSG ein. Wir warfen ganze neun Minuten lang kein Tor. Trifels stabilisierte sich, während Kaiserslautern/Dansenberg an Konsequenz verlor. Zur Halbzeit betrug der Vorsprung nur noch drei Tore: 15:12, deutlich enger als es der Start vermuten ließ.
Doch nach dem Seitenwechsel zeigte die FSG erneut ihre Reife. Innerhalb weniger Minuten zog das Team auf 19:12 davon. Die FSG dominierte nun wieder klar und ließ keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie. Am Ende stand ein souveräner 31:19-Auswärtssieg, trotz der vielen Zeitstrafen, die sich die FSG einhandelte.
Durch diese beiden Erfolge steht die FSG aktuell an der Tabellenspitze. Zwar hat das Teams von Kandel noch Spiele in der Hinterhand, doch entscheidend ist: Die FSG ist wieder da. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Rückschläge verarbeiten kann und nun wieder mit voller Überzeugung auftritt.
FSG Kaiserslautern/Dansenberg gegen HSG Mutterstadt/Ruchheim (32:23)
Julia Jost (6), Ann-Sophie Miller, Paula Hack (8/4), Victoria Bronevski (6), Vanessa Müller (1), Marisa Teixeira Araújo (2), Rabea Breininger (2), Julia Seitz (1), Antonia Soffel, Selina Blaese, Luka Anger, Antje Giller (4), Anna-Lena Flammann (2), Cira Flammann, Anna Oberhaus. Offizielle: Patrick Krüger, Kristina Strey
FSG Kaiserslautern/Dansenberg gegen HSG Trifels (31:19)
Ann-Sophie Miller, Paula Hack (9/5), Julia Jost (5), Victoria Bronevski (3), Vanessa Müller (1), Marisa Teixeira Araújo (3), Rabea Breininger (5), Antonia Soffel (1), Selina Blaese, Anna-Lena Flammann (1), Cira Flammann (3), Julia Seitz. Offizielle: Trainer: Patrick, Kristina Strey
(von Julia Jost)

