29:23-Heimsieg gegen HSG Trifels
Am Samstagabend, den 20. September, empfing die FSG Kaiserslautern/Dansenberg in der Schillerschule Kaiserslautern die HSG Trifels zum Verbandsligaduell. Die Zuschauer bekamen ein hoch emotionales, intensives und spannendes Handballspiel geboten.
Die FSG startete gut ins Spiel: Nach nur wenigen Minuten stand es 4:1. Die Abwehr packte energisch zu, Trifels kam kaum ins Rollen. Bis Mitte der ersten Hälfte erarbeitete sich die FSG eine komfortable 11:7-Führung. Das Spiel blieb emotional. Verwarnungen auf beiden Seiten, zwei Zeitstrafen gegen die FSG sowie die Disqualifikation von Nora Burgard (HSG Trifels) heizten die Stimmung auf. Kurz vor der Pause konnten unsere Damen die 4-Tore-Führung beibehalten und gingen mit 15:11 in die Kabine.
Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie umkämpft. Viele 7-Meter auf beiden Seiten und auch Zeitstrafen prägten das Spiel. Unsere Torhüterinnen zeigten Nervenstärke und konnten insgesamt vier 7-Meter entschärfen. Die FSG baute den Vorsprung Mitte der zweiten Hälfte auf bis zu sechs Tore aus. Trifels versuchte immer wieder heranzukommen, doch Kaiserslautern/Dansenberg ließ sich nicht mehr nervös machen. Die Schlussphase war geprägt von verworfenen Siebenmetern, lautstarken Reaktionen von den Bänken und weiteren Strafen. Doch die FSG behielt die Übersicht. Besonders bemerkenswert: Selbst in doppelter Unterzahl ließ sich die FSG nicht beeindrucken, im Gegenteil, es konnte erneut ein 7-Meter und zudem eine Zeitstrafe gegen die Gäste herausgeholt werden. Paula Hack verwandelte eiskalt vom Punkt, der letzte Treffer zum 29:23-Endstand.
Die FSG Kaiserslautern/Dansenberg zeigte eine geschlossen starke Teamleistung: Ein blitzsauberer Start, Nervenstärke in Unterzahl und der unbedingte Wille, auch hitzige Phasen zu überstehen. So stand am Ende ein verdienter 29:23-Erfolg gegen die HSG Trifels auf dem Tableau.
Es spielten: Antonia Soffel und Selina Blaese (im Tor), Paula Hack (6/6), Vanessa Müller (4), Rabea Breininger (3), Julia Jost (9), Ann-Sophie Miller (2), Marisa Teixeira Araújo (2), Anna Lena Flammann (1), Cira Flammann (1), Victoria Bronevski (1), Luka Anger, Jacqueline Gorges. Offizielle: Julia Seitz, Kristina Strey, Patrick Krüger
(von Julia Jost)

