FSG 2 verliert gegen Dudenhofen/Schifferstadt 2
Im Nachholspiel am Freitagabend zeigte die FSG Kaiserslautern/Dansenberg 2 über weite Strecken eine engagierte und spielerisch verbesserte Leistung, musste sich am Ende jedoch knapp mit 28:31 geschlagen geben. Gegen einen effektiven Gegner war vor allem eines deutlich zu erkennen: Im Vergleich zur Vorwoche hat die Mannschaft einen klaren Schritt nach vorne gemacht.
Die Partie begann temporeich und ausgeglichen. Beide Teams fanden schnell den Weg zum Tor, sodass es nach wenigen Minuten 3:3 stand. In der Anfangsphase überzeugte die FSG mit mutigen Abschlüssen aus dem Rückraum und einem variablen Angriffsspiel. Immer wieder wurde das Spiel breit gemacht, Lücken konsequent angelaufen und Chancen herausgespielt. In dieser Phase gelang es, sich eine knappe Führung zu erarbeiten. Besonders erfreulich war dabei das Auftreten von Emma Wilhelm, die bei ihrem Debüt im aktiven Bereich von Beginn an Präsenz zeigte. Mit viel Selbstvertrauen und Übersicht setzte sie Akzente und erzielte wichtige Treffer – vor allem in der ersten Halbzeit war sie ein belebendes Element im Angriffsspiel. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit blieb die Begegnung offen. Allerdings schlichen sich zunehmend technische Fehler ein. Unsaubere Pässe, Schrittfehler oder Missverständnisse im Timing führten dazu, dass der Gegner immer wieder zu einfachen Ballgewinnen kam. Diese nutzte die HSG konsequent für Tempogegenstöße und Tore über die zweite Welle. So kippte das Spiel kurzzeitig und wir gerieten mit einigen Treffern ins Hintertreffen. Trotz dieser Phase zeigte die Mannschaft Moral, blieb kämpferisch und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf 14:15.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte die FSG zunächst an die gute Schlussphase der ersten Halbzeit an. Durch geduldiges Angriffsspiel und besseres Rückzugsverhalten blieb das Spiel lange Zeit auf Augenhöhe. Mehrfach gelang es, auf ein Tor heranzukommen. Besonders im Positionsangriff waren viele gute Ansätze erkennbar: Kreuzbewegungen, Einläufer von außen und Anspiele an den Kreis führten zu klaren Torchancen. Leider fehlte in entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz im Abschluss. Mehrere freie Würfe fanden nicht den Weg ins Tor – mit etwas mehr Glück und Effizienz wäre hier durchaus der Ausgleich oder sogar eine Führung möglich gewesen. In der Mitte der zweiten Halbzeit nutzte die HSG eine erneute Phase mit Ballverlusten unsererseits, um sich leicht abzusetzen. Wieder waren es vor allem schnelle Gegenstöße, die zu einfachen Gegentoren führten. Dennoch ließ sich die FSG nicht abschütteln. Mit großem Einsatz, viel Laufbereitschaft und starkem Teamgeist kämpfte sich die Mannschaft noch einmal heran. Auch in den letzten Minuten wurde um jeden Ball gefightet, in der Abwehr um jeden Meter gerungen und im Angriff weiterhin mutig der Abschluss gesucht.
Am Ende reichte es trotz 28 erzielter Treffer nicht ganz für Zählbares. Doch die Leistung zeigt deutlich, dass das Team auf dem richtigen Weg ist. Die Steigerung zur Vorwoche war klar sichtbar – sowohl spielerisch als auch mental. Der Kampfgeist bis zum Schlusspfiff und die positive Energie innerhalb der Mannschaft sind eine starke Basis für die kommenden Aufgaben. Besonders hervorzuheben bleibt das Debüt von Emma Wilhelm, die sich nahtlos einfügte und mit einer starken ersten Halbzeit sowie wichtigen Toren überzeugte. Ihr Auftritt unterstreicht die gute Verzahnung zwischen Jugend- und Aktivenbereich und macht Lust auf mehr. Mit nun mehr Konstanz im Angriffsspiel und einer Reduzierung der technischen Fehler wird es gelingen, solche engen Spiele künftig auf unsere Seite zu ziehen. Gemeinsam geht es nun mit viel Motivation in die nächste Trainingswoche – mit dem klaren Ziel, die positiven Ansätze weiter auszubauen und sich bald für den hohen Einsatz zu belohnen.
Es spielten: Johanna Jacob und Nadine Wolf (im Tor), Paula Hack (9), Miriam Schoeneich (4), Emma Wilhelm (4), Ann-Kathrin Kaufmann (3), Jacqueline Gorges (2), Chantal Martin (2), Lisa Lukas (1), Luka Anger (1), Ann-Katrin Seitz, Lisa Förster (1), Anna Oberhaus (2), Lisa Lukas, Kim Serwe, Mia Lenz, Delayah Hörr
(von Miriam Schoeneich)

