Herren 1 erwarten die Haßlocher Bären
Wenn der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg am Samstagabend (Anpfiff 20.00 Uhr) die TSG Haßloch zum Pfalzderby in der Dansenberger Sporthalle erwartet, dann werden sich viele an die hitzigen Duelle beider Teams in der 3. Liga zurückerinnern. Zwar sind diese Zeiten (vorerst) vorbei, denn auch die "Bären" mussten den Gang in die Regionalliga antreten, doch hoch emotionaler Handball darf auch eine Liga tiefer von beiden Mannschaften erwartet werden. Während der TuS nach dem Abstieg 2024 konsequent auf den eigenen Nachwuchs setzte, gingen Haßlochs Teammanager Kevin Seelos und Cheftrainer Christian Job einen anderen Weg. Die Mannschaft wurde durch zahlreiche externe Neuzugänge runderneuert und zeigte am vergangenen Spieltag beim überzeugenden 33:22-Auswärtssieg in Osthofen ihr Potenzial.
Das hat auch das Dansenberger Trainerduo Ivan Vukas/Patrick Schulze erkannt. Schulze konkretisiert seine Eindrücke aus der Spielanalyse: „Die TSG hat großes individuelles Potenzial. Es ist schon sehr klar die Handschrift von Christian Job zu erkennen. Das ist keine Überraschung und darauf sind wir vorbereitet. Mit Nikola Sorda haben sie einen echten Leader in ihren Reihen, sind aber insgesamt sehr breit aufgestellt. Wir wollen uns weiter verbessern, da war in den ersten beiden Spielen noch ausreichend Luft nach oben. Das wird auch notwendig sein, um weiterhin ungeschlagen zu bleiben.“
Neben Vincent Uben, der mit der Gehörlosen-Nationalmannschaft unterwegs ist, werden aus privaten Gründen Philipp Becker und Lars Rozina fehlen. Wichtig wird sein, die hohe Zahl technischer Fehler zu reduzieren und eine gute Abwehr zu stellen, sonst wird es schwer gegen einen Gegner mit der individuellen Qualität wie sie Haßloch hat, zu bestehen.
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