C-Jugend schlägt die mJSG Bodenheim/Budenheim mit 25:22
Nach dem enttäuschenden Start ins Handballjahr 2025 mit einer herben Klatsche gegen die SG Zweibrücken und der „gefühlten Niederlage“ (Wilhelm) gegen den HSV Sobernheim, ging es für die C-Jugend des TuS 04 Dansenberg unter der Leitung von Trainerduo Jens Schnitzlohne und Andreas Wilhelm in der Partie gegen die mJSG Bodenheim/Budenheim am vergangenen Samstag, dem 01.02., in der Layenberger Sporthalle nicht nur um die Herbeiführung einer Trendwende, sondern auch um Wiedergutmachung für die äußerst unglückliche Niederlage im Hinspiel in Budenheim.
Zunächst kamen die Hausherren gut in die Partie, gingen durch einen Doppelschlag von Linksaußen Luca Sturmfels, der insgesamt sechsmal traf, mit 2:0 (3.) in Führung: „Luca war heute sehr gut, dass hat mich sehr gefreut. Er hatte eine perfekte Wurfquote und hat auch in der Abwehr super gedeckt“, lobt Wilhelm seinen Schützling.
Danach drehte sich die Begegnung jedoch schnell zu Gunsten der Gäste, die mit einem 4:0 Lauf nach fünf Minuten mit 2:4 führten. Der TuS tat sich zu Beginn sichtlich schwer mit Bodenheim/Budenheims offensiver 3-3 Abwehr: „Wir haben immer Probleme gegen eine 3-3 Abwehr zu spielen. Die Jungs sind dann nervös, weil sie keine Anspielstation finden. Wir haben das die ganze Woche trainiert mit kurzem Kreuzen, um den Gegner ins Laufen zu bringen“, erklärt Wilhelm.
In der Folge sahen die Zuschauer in der Layenberger Sporthalle ein ausgeglichenes Spiel, dass die Hausherren zunächst zwar wieder auf 5:4 (9.) drehen, sich dann aber nicht weiter absetzen konnten. Die Abwehr der Dansenberger tat sich vor allem gegen die beiden besten Gästespieler Linus Schleicher (8 Tore) und Lennard Cordes, der alle seine fünf Treffer im ersten Durchgang erzielte, sehr schwer, obwohl man selbst ebenfalls mit einer offensiven Abwehr agierte, um deren Kreise zu stören.
Durch Tore von Cordes und Phil Droßbach (4 Treffer), geriet der TuS noch einmal mit zwei Toren in Rückstand, ehe man die Partie dann kurz vor der Halbzeit erneut drehen konnte und Tim Lanzer nur wenige Sekunden vor dem Pfiff zur 14:13 Pausenführung traf.
In der Kabine gaben Wilhelm und Schnitzlohne die Marschrichtung für die zweite Spielhälfte vor, wie Wilhelm erzählt: „Wir haben den Jungs gesagt, sie sollen sich auf sich selbst konzentrieren, ihr Spiel sauber spielen. Mit schnellem Ball, ohne Einzelaktionen immer weiter, so bekommt ihr immer einen frei. Dann schießen wir die aus der Halle“.
Gesagt getan. Die Hausherren starteten fulminant in den zweiten Durchgang, setzten sich mit einem 4:0 Lauf auf 18:13 (31.) ab, was Budenheim, die erst nach sieben Minuten zu ihrem ersten Treffer in Halbzeit zwei kamen, 18:14 (32.), zu einer frühen Auszeit zwang.
Auch gegen die offensive Abwehr kam Dansenbergs Offensive jetzt viel besser an, die im Training einstudierten kurzen Kreuzungen wurden zielstrebig umgesetzt.
In der Folge dominierte der TuS die Begegnung, machte es sich dann aber selbst noch einmal unnötig schwer, als man es den Gästen mit drei freien Fehlwürfen in Folge ermöglichte auf zwei Tore zu verkürzen, 23:21 (47.). Doch Wilhelm blieb gelassen: „Ich hatte das Gefühl, wir haben das Spiel im Sack. Unsere Fehlwürfe waren der einzige Grund, warum sie rankamen“.
Paul Schnitzlohne sorgte mit seinem Treffer zum 25:21 (48.) für die Entscheidung.
Wilhelm resümiert: „Wir haben sehr gut gekämpft, konzentriert in der Abwehr gestanden und nach vorne weniger Fehler als in den letzten Wochen gemacht. Dennoch waren wir oft noch zu eigensinnig und haben zu viele Chancen vergeben. Nach den letzten Wochen war das Genugtuung und im Rückblick auf das Hinspiel in Budenheim auch Wiedergutmachung. Dieser Sieg war sehr wichtig für unsere Psyche“.
Autor: Martin Kling

